Internationale Kommunikation
Chris de Burgh - ein Künstler mit einer Botschaft
Wer sich mit der Macht der Mythen und der Kraft der Visionen auseinander setzen möchte, sollte in eine Vorstellung des Vollblutkünstlers Chris de Burgh gehen. Er ist so bei sich, dass er aus sich herausgehen kann und bei den Menschen, die ihm zuhören, ankommt. Chris de Burgh hat eine Sprache gefunden, um die Sehnsucht nach der Rückkehr ins Paradies zu vermitteln. Mit seiner Musik ließe sich der Weg dorthin auch filmisch zelebrieren. Die Drehplätze dazu liegen im armenischen Hochland.
Chris de Burgh bringt optisch und musikalisch wesentliche Phänomene der Apokalypse zum Vorschein. Zugleich erzählt er von einem neuen Himmel und einer neuen Erde. Treffend beschreibt das Pressebüro van Almsick über den irischen Kosmopoliten: „Wenn er auf der Bühne steht, bringt ihn die ihm eigene sympathische Kommunikation seinen Zuhörern sehr nahe." Seine Kraft und Stärke als Erzähler von Geschichten konnte sprachliche und kulturelle Barrieren weltweit überbrücken. Er hat über 40 Millionen Platten verkauft.
Wenn die Olympiahalle in München zu einer Kathedrale des Softrocks wird, ist der Künstlerpriester der Moderne in seiner Welt angekommen. Eigentlich ist die Menschheit seine Gemeinde. Aber auch wenn nur ein paar tausend Menschen da sind, reicht es, um das berühmte Bad in der Menge zu nehmen. Viele tragen die Kultfarbe Rot. In natürlicher Bescheidenheit mischt sich Chris de Burgh unter die Leute. Er ist ein messianischer Mensch mit Ausstrahlung, Faszination und Herzlichkeit. Er bewegt sich ohne Angst vor körperlicher Berührung und Unmittelbarkeit. So, stellt man sich vor, müsste es der Papst auf dem Petersplatz machen.
Chris de Burgh bietet geglückte Kommunikation. Freiheit und Weisheit sind seine Themen. Oft ist von unserer Welt die Rede, aber auch von einer anderen Welt. So ist das bei einem charismatischen Menschen, der zuhört und etwas zu sagen hat, der hinschaut und seine Visionen offensichtlich macht.
Paul Imhof
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Internationale Armin T. Wegner Tage

Im Rahmen der Armin T. Wegner Tage, vom 2.-3. April 2011 in Wuppertal, stellte Prof. Dr. Dr. Paul Imhof als Rektor der Deutschen Universität in Armenien das neue Curriculum „Interkulturelle Kommunikation und Spiritualität" unter dem Stichwort Menschenrecht Kommunikation vor. Der Studiengang beginnt im WS 2011 und wird vor allem auf Schloss Schwanenberg durchgeführt.
Bei dem Vortrag in der Stadtbibliothek Wuppertal wurden wesentliche Kommunikationsprozesse im Kontext der Weltreligionen aus kosmosoziologischer Perspektive erläutert. Was ist Kommunikation? Was ist Scheinkommunikation? Wie gelingt der Abbau von Angst?
Zur sogenannten Gewaltenteilung in der Moderne gehört nach Exekutive, Legislative, und Judikative in Zukunft auch die Kommunikative. Sie ist gleichsam die Hüterin der Menschenrechte. In der anschließenden Diskussion wurden aktuelle Fragestellungen besprochen. Auch wurde deutlich, worin der humane Beitrag der Chemie, Physik und Biologie bestehen könnte.
Das Ziel ist eine friedliche Welt, die durch ein alternatives Demokratieverständnis gefördert wird. Denn ein Gleichgewicht des Schreckens, das durch chemische, biologische oder Explosivwaffen erzeugt wird, kann auf Dauer den Frieden und das Glück der Menschheit nicht garantieren.
Laudatio von Horst Schäfer zur Eröffnung der Ausstellung „Figuren" des armenischen Künstlers Kamo Tumasyan im Rahmen der Internationalen Armin T.Wegner-Tage in der Stadtbücherei Wuppertal-Elberfeld in der Kolpingstraße 8 am Samstag, dem 2.April 2011
Ich danke Kamo Tumasyan für die Wiederentdeckung und Verbreitung des Gedankens der Freiheit - die ja mit innerer Freiheit beginnt - mit dem Mittel der Kunst. Schnorhakalutyun Kamo! In Zeiten fortschreitender Beschneidung bürgerlicher Freiheiten hat unsere Gesellschaft die Erinnerung daran sehr nötig. Und ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Geduld. Die Reise Ihrer Augen in die Bilder- und Gedankenwelt Kamo Tumasyans kann beginnen ...mehr
Reisebericht Osttürkei 09 -18.Oktober 2010
Studienreise in den Osten der Türkei und nach Istanbul - 31.3.2012 – 11.4.2012
Studienreise nach Armenien - 28.Oktober - 6.November. 2011
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